Tipps zum Handykauf
Hier haben wir euch Tipps zum Handykauf zusammengestellt, auf die ihr beim Kauf eines Handys achten solltet. Am Ende haben wir euch nochmals alle Tipps in einer Zusammenfassung zusammengestellt.
Wer Probleme mit manchen Begriffen hat, sollte einfach mal in unser
Lexikon gucken, dort sind alle Fachbegriffe verständlich erklärt.
Bei Bedarf könnt ihr uns auch einfach eine eMail mit einigen Angaben zur eurer momentanen / zukünftigen Handynutzung zuschicken, wir beraten euch dann auch gerne beim Handykauf. Kontakt zu uns
Gewicht, Größe, Display und Tasten:
Bezüglich dem Gewicht und der Größe eines Handys, muß eigentlich jeder selber gucken, was einem gefällt und was nicht. Meistens gilt, daß kleinere Handys schlechter zu bedienen sind, aufgrund der kleineren Tasten und oft auch geringeren Tastenanzahl. Auch sollte einem Druckpunkt der Tasten gefallen - insbesondere Leute die viele SMS schreiben, sollten auch mit der Tastatur gut zurecht kommen. Wichtig hierbei ist, daß vorallem alle Tasten gut zu erreichen sind und z.B. nicht durch eine Klappe behindert werden. Praktisch ist eine kleine Wipptaste oder zwei einzelne Tasten an der Seite des Handys, da diese meist, während eines Gespräches als Leise / Lauter - Tasten dienen.
Wichtig ist, daß das Display gut lesbar ist und am besten auch einen Einstellbaren Kontrast hat. Außerdem sollte die Hintergrundbeleuchtung auch im Dunkeln etwas nutzen, daher schirmen Sie das Handy ruhig ein mal ab und gucken, ob die Hintergrundbeleuchtung auch wirklich taugt.
Außerdem sollte das Handy einen Vibrationsalarm haben, damit man auch diskret mit einem Handy bleiben kann.... das ewige Gebimmel geht einem irgendwann auch selber auf den Geist! :-)
Antenne, Empfang und Klang:
So schön es auch ist, wenn eine Antenne ins Handy integriert ist und sich nicht ständig irgendwo verhakt: generell haben Handys mit normalen kleinen herausguckenden oder gar ausziehbaren Antennen, besseren Empfang als Handys mit einer integrierten Antenne. Wenn möglich, so bitten Sie darum ein Testgespräch mit dem Handy führen zu können, damit Sie auch wissen wie gut das Handy Stimmen wiedergibt - die meisten Menschen können oder wollen sich gar nicht vorstellen, wie schlecht manche Handys Stimmen wiedergeben (Beispiel: Stimmenecho, metallischer oder roboterhafter Klang).
Dualband oder gar Triband:
Absolute Grundvorrausetzung für ein Handy, ist die Dualbandfunktion: Dualband bedeutet, daß das Handy in D- und E-Netzen funktioniert (GSM 900 und 1800). Diese Funktion benötigen die meisten Menschen zwar selten, aber wenn mal im Ausland ist, so ist doch sehr praktisch, wenn man auch die "anderen" Netze nutzen kann. Abgesehen davon, bekommt man heutzutage eh fast nur noch Dualbandhandys.
Wer viel im Ausland ist, der sollte überlegen, ob er / sie sich nicht sogar ein Tribandhandy anschafft. D.h. das das Handy zusätzlich noch in den amerikanischen und japanischen Netzen funktioniert.
Standby und Gesprächszeit:
Hierbei ist es leider sehr schwierig zu sagen, was die Mindestzahl an Standby und Gesprächszeit ist, da manch ein "200 Stunden Standby Handy" nur 80 Stunden in Wirklichkeit durchhält und manch ein "80 Stunden Standby Handy" auch wirklich 80 Stunden durchhält. Meistens ist es so, daß die Angaben des Herstellers Laborwerte sind und Sie diese für reale Werte, etwa zwei-dritteln oder gar halbieren können.
Generell gilt: achten Sie darauf, daß Ihr neues Handy keinen Nickel-Cadnium (NiCD) Akku hat und wenn möglich, auch keinen Nickel-Metallhydroxid (NiMH) Akku, sondern Lithium-Ionen (Li-Ion) oder gar besser noch einen Lithium-Polymer Akku hat. Letztere beiden sind kleiner, halten länger und gehen bei weitem nicht so schnell kaputt.
Menüstruktur:
Die Menüstruktur des Handys sollte einfach und verständlich zu bedienen sein. Gucken Sie, daß Sie möglichst direkt sich zu mindest im Menü zu recht finden, d.h. nicht das Sie unbedingt jeden Menüpunkt direkt verstehen, aber Sie sollten sich im Menü orientieren und verstehen können, wie Sie untergeordnete Menüs aufrufen und wie Sie in übergeordnete Menüs zurückgelangen.
Schreibhilfe:
Das Handy sollte auf jedenfall eine Schreibhilfe wie z.B. Tegic T9 oder gar Handschrifterkennung haben. Wenn eine Schreibhilfe ähnlich dem Tegic T9-System eingebaut ist, so sollte das Wörterbuch des Handys am besten auch erweiterbar sein.
Internetzugang und Datenübertragung:
Je nachdem wofür Sie das Handy überwiegend nutzen, ist es durchaus überlegendswert, sich ein Handy mit Internetzugang zu kaufen, ob dabei per WAP der Zugang funktioniert oder man einen echten Internetzugang hat, ist jedem selbst überlassen.
Das Internet gelangt immer mehr in den Alltag und bietet auch immer mehr nützliche Dienste an (selbst per WAP gibt es nützliche Dienste, auch wenn das die wenigsten glauben....). Wer sich ein Handy mit der Absicht kauft, das Internet oder WAP viel zu nutzen, der sollte von Anfang darauf achten, daß das Handy einen besonderen Datenübertragungsstandard (z.B. HSCSD oder GRPS) unterstützt, damit das Surfen nicht zur Verzweiflungstat wird. Wichtig ist dabei aber auch, daß Ihr Netzbetreiber oder Provider diesen Datenübertragungstandard auch unterstützt.
Wer viel mit dem Computer arbeitet, sollte auf die Möglichkeit achten, zu mindest ein Datenkabel an das Handy anschließen zu können. Besser ist eine eingebaute Infrarot-Schnittstelle oder gar eine Bluetooth-Schnittstelle. Sehr empfehlenswert, ist auch ein eingebautes Hardwaremodem (kein Softwaremodem!).Auf diese Weise, läßt sich das Handy dann auch als Computermodem nutzen und man kann problemlos Faxe verschicken, per Computer telefonieren oder mit dem Computer per Handy ins Internet gehen.
Kalender, Uhr und Organizer
Von einem modernen Handy kann man auf jedenfall eine Uhrzeit- und Datumsanzeige erwarten. Praktisch dabei, ist eine Weckerfunktion, ein Kalender oder gar ein Organizer. Beim Organizer sollte darauf geachtet werden, daß dieser auch genügend Termine speichern kann und nicht nach dem 20. Termin schlapp macht.
Telefonbuch und sonstige Speicherfunktionen
Je nachdem wie viele Bekanntschaften man hat und wie viele Daten man in seinem Handy speichern möchte, ist es sehr sinnvoll, einen Zusatzspeicher im Handy zu haben. Achten Sie nicht auf die Herstellerangabe, daß man bis zu 255 Rufnummern auf der SIM-Karte mit dem Handy speichern kann - diese Angabe bringt herzlich wenig, wenn fast alle im Mobilfunkbereich verwendeten SIM-Karten nur 100 Rufnummern unterstützen.
Daher haben viele Handys inzwischen einen Zusatzspeicher im Handy eingebaut, mit dem man meistens zwischen 100 und 200 Rufnummern speichern kannund manchmal sogar auch mehr SMS speichern kann. Bei manchen Handys kann man sogar mehrere Tausend Rufnummern und SMS speichern.
Sprachwahl und Freisprecheinrichtung:
Gerade für Autofahrer ist es sehr praktisch, von Anfang an ein Handy zu kaufen, was Sprachwahl hat, oder gar eine eingebaute Freisprecheinrichtung.
Sonstige Funktionen:
Wer Sie gerne möchte der sollte drauf achten wer nicht, der kann sie weglassen:
- Klingeltonanzahl und Möglichkeit eigene Klingeltöne zu nutzen
- Logos und / oder Animationen
- Countdown
- Taschenrechner
- Währungsumrechner (ist praktisch)
- Sprachspeicher bzw. Sprachmemos
- eingebauter Anrufbeantworter
- detaillierte Listen der verpassten, getätigten und angenommenen Anrufe (ist praktisch)
| Zusammenfassung der Mindestfunktionen: |
- angenehmes Gewicht und Größe
- gut lesbares Display und angenehme Tasten
- Vibrationsalarm
- evtl. eine kleine Antenne
- guter Klang des Lautsprechers (Testen!)
- mindest Standby von 120 Stunden
- mindest Gesprächszeit von 3 Stunden
- einfache und gut bedienbare Menüstruktur
- Schreibhilfe
- je nach Bedarf: Internetzugang per WAP oder echtes Internet und evtl. GPRS
- Datum und Uhrzeit
- je nach Bedarf: Infrarotschnittstelle oder Bluetooth-Schnittstelle
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