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Motorola V.80
Das Motorola V80
Die Ausstattung des V80 ist üppig. Ein paar Beispiele: Es besitzt eine integrierte VGA-Digicam, kann Videos abspielen, mit MP3s klingeln und dank Java-Engine (MIDP 2.0) auch Spiele oder andere Anwendungen ausführen. Kritikpunkt: Ein derart üppig mit Funktionen bedachtes Handy hätte mehr Speicher als die von Motorola vorgesehenen fünf Megabyte verdient. Zumal auch das Telefonbuch den Platz mit beansprucht. Als extravagante Entertainment-Maschine macht das V80 eine gute Figur. Wer es benutzt, darf sich der Aufmerksamkeit seiner Umgebung ziemlich sicher sein. Dafür sorgt zum Beispiel die integrierte Lichtorgel: Auf Wunsch pulsiert der Leuchtring außen am Gehäuse im Takt der Musik oder reagiert auf Umgebungsgeräusche. Das große und kontrastreiche Display zeigt 176 x 220 Pixel in 65.536 Farben. Dank TFT-Technik reagiert die Anzeige schnell, was sich im Kamera-Modus oder beim Betrachten von Video-Clips positiv bemerkbar macht. Leider gibt es für die Videos keinen Vollbild-Modus, der das ganze Display nutzt – schließlich lässt sich die Anzeige um 90 Grad drehen, so dass der Nutzer theoretisch Videos im Querformat genießen könnte. Das V80 ist ein modisches Gerät mit außergewöhnlichem Design, das bei den Funktionen mit fast allen aktuellen Handys auf dem Markt locker mithalten kann. Die Benutzerführung gleicht der des Klapp-Modells V600. Nach kurzer Eingewöhnung findet sich der Nutzer gut zu Recht und kann schnell auf wichtige Funktionen zugreifen. Erscheinungstermin: 2. Quartal 2004
Nicklass Schlimm
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